Unsere Hunde-kurse

Vom Welpenkurs bis Agility

 

Gerne vermitteln wir Ihnen das Wissen Ihren treuen Begleiter auf die Begleithundeprüfung vorzubereiten. Oder wenn Sie Interesse an der Hundesportart Agility haben, dann sind Sie bei uns richtig. Sehen Sie sich gerne hier unsere Kursmöglichkeiten an.

Agility

 

 

Agility ist eine aus England stammende Hundesportart, die dem Pferdespringreiten nachempfunden ist. 1978 als Pausenfüller für die Welthundeausstellung "Crufts" gedacht, ist es heute eine der beliebtesten Hundesportarten auf der ganzen Welt. Ein Agility-Hindernisparcours kann aus 12-20 Hindernissen bestehen. Es gibt verschiedene Hindernisse: Hürden, Mauer, Viadukt, Reifen, sowie der Weitsprung zählen dazu, und die verschiedenen Tunnel durch die der Hund durchlaufen soll. Zu den sogenannten Kontaktzonengeräten zählen die Wippe, der Steg und die A-Wand. Nicht zu vergessen der Slalom mit 12 Stangen - das wohl schwerste Gerät im Agility - aber auch das Spannendste. Erlernen kann es theoretisch jeder gesunde Hund mit Normalgewicht, egal wie klein oder groß und welcher Rasse oder Mischung. Die Hürden sind je nach Größe der Hunde verschieden hoch. So muss ein Spitz nicht gleich hoch springen wie ein Schäferhund. Agility soll in erster Linie dem Hund und Mensch Spaß machen! Für sportlich ambitionierte Teams gibt es auch Agility-Turniere bis hin zur Weltmeisterschaft. Bei der Teilnahme an Turnieren sollte immer das möglichst schnelle, fehlerfreie Bewältigen des Parcours stehen. Dabei ist die Geschwindigkeit nicht immer entscheidend, denn das Team mit den wenigsten Fehlern gewinnt und dies ist nicht unbedingt immer auch das Schnellste. . . Auf alle Fälle sollte bei jedem Team das Motto gelten: "Agility is Fun!"

 

Sollten auch Sie Interesse haben mit ihrem Hund das Agility kennen zu lernen, melden Sie sich einfach bei unserer Trainerin Claudia.

Welpenspielstunde

 

 Warum Welpenspielstunde? 

 

Wenn ein Welpe in seine neue Familie zieht, findet eine Unterbrechung in einem wichtigen Entwicklungsprozess statt, nämlich der Sozialisation an seine Artgenossen. Würde der Hund bei seinen Geschwistern bleiben, dann würde er durch den Umgang mit dem Muttertier, den Geschwistern und den anderen erwachsenen Hunden des Rudels lernen wie sich Hunde untereinander verständigen und wie sie sich richtig zu verhalten haben. Da die abgegebenen Welpen diese Verhaltensweisen nicht mehr erleben können, müssen wir als Hundehalter versuchen, ihnen den besten Ersatz zu bieten. Wenn der Welpe lediglich beim Spazierengehen andere Hunde trifft, ist dies zwar besser als nichts, aber es ersetzt nicht den Kontakt zu Gleichaltrigen. Gleiches gilt auch wenn bereits andere Hunde im Haushalt wohnen. Bei der Welpenspielstunde hat der Welpe die Gelegenheit auf spielerische Art und Weise zu lernen, wie man sich unter Hunden verständigt und wie man sich zu benehmen hat. 

 

Welpen werden nicht mit einem funktionierenden Sozialverhalten geboren - sie werden lediglich mit den Anlagen geboren, dieses Verhalten zu erlernen. Das setzt aber voraus, dass man ihnen diese Lernerfahrung auch ermöglicht.

 

Hunde haben vor vielen Dingen in unserer Welt Angst (Autos, Flatterbänder, diverse Geräusche, …). In einer Welpenspielstunde sollten die Welpen behutsam mit solchen Situation konfrontiert werden. Sie lernen wovor sie keine Angst zu haben brauchen und Sie als Halter lernen wie Sie mit der Angst Ihres Welpen richtig umgehen können. Man muss den Hunden die Möglichkeit bieten Erfahrungen zu sammeln und ihnen den nötigen Freiraum bieten. Sie dürfen nicht überbehütet werden, damit wird nur verhindert, dass sie ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln können, das sehr wichtig für die Entwicklung des Hundes ist. Durch gut vorbereitete Übungen wird der Welpe lernen Herausforderungen zu bewältigen, er wird sicherer und traut sich dann selbstbewusst an neue Herausforderungen heran. Sie werden auch Tipps zur Erziehung erhalten und es werden auch kleine Erziehungsübungen gemacht. Dabei kommt es nicht auf eine perfekte Dressur an, sondern dass Mensch und Hund spielerisch mit- und vor allem voneinander lernen. In der Welpenstunde gibt es keine Urkunden für perfekte Welpen. Eine Aufgabe sollte sein dem Menschen und Welpen zu helfen ein Team zu werden, in dem Sie zwar der tonangebende Part sind, aber das volle Vertrauen Ihres Welpen besitzen. In den ersten Lebensmonaten Ihres Schützlings kommt es nicht auf perfekte Kommandos an, sondern auf: 

 

• eine freudige, vertrauensvolle Beziehung zwischen Mensch und Hund

• der Erfüllung des Bedürfnisses des Welpen nach Spiel mit Artgenossen und somit zum Erlernen des Sozialverhaltens

• genügend geistige und körperliche Anregungen 

• einen angemessenen Umgang mit der für Hunde sehr belastenden Umwelt

 

Unsere Welpenspielstunde kann nur Anregungen geben. Die Entwicklung Ihres Hundes in die richtigen Bahnen zu lenken ist allerdings Ihre Aufgabe.

 

 

Junghunde / Begleithunde

 

 

 Die Begleithundeprüfung ist aus folgenden Gründen wichtig: In Deutschland muss jeder Hund, der auf einem Agility- oder Obedienceturnier, auf einer Schutzhund- oder Fährtenprüfung starten will, vorher die Begleithundeprüfung abgelegt haben. Wenn man also in anderen Sportarten aktiv sein will, kommt man in Deutschland nicht um die Begleithundeprüfung herum. Grundsätzlich sind die Anforderungen dieser Prüfung auch nicht so hoch, dass man sie nicht mit etwas Fleiß und Motivation schaffen kann.

 

Die Begleithundeprüfung mit Verhaltenstest und Sachkundenachweis:

 

1. Der Sachkundenachweis muss vom Menschen erbracht werden. Er kann entweder vor der Prüfung abgelegt werden, oder schon im vorab bei anerkannten Stellen, wie z.B. einem Tierarzt, der die Berechtigung zur Abnahme dieser Prüfung hat. Er muss nur einmal abgelegt werden, bei weiteren Begleithundeprüfungen muss dann lediglich der Nachweis über die bestandene Prüfung vorgezeigt werden.

 

2. Der Verhaltenstest: vor der Zulassung zur BH-Prüfung werden die Hunde einer Unbefangenheitsprobe unterzogen, bei der auch die Identität durch Kontrolle der Tätowiernummer und/oder Chip-Nummer erfolgt. Hunde, die diesen Teil der Prüfung nicht bestehen, dürfen nicht an der weiteren Prüfung teilnehmen.

 

3. Der Übungsteil auf dem Platz: Hier muss der Mensch mit seinem Hund ein bestimmtes Schema ablaufen, bei dem der Grundgehorsam des Hundes überprüft wird. Es werden die Elemente Leinenführigkeit, Freifolge bei Fuß, Sitz aus der Bewegung, Platz aus der Bewegung mit Herankommen, sowie das Abliegen überprüft. Hunde, die diesen Teil der Prüfung nicht bestehen, dürfen nicht an der folgenden Prüfung im Verkehr teilnehmen.

 

4. Prüfung im Verkehr: Hier wird das Verhalten des Hundes im Verkehr überprüft, das heißt, das Verhalten des Hundes bei der Begegnung mit einer Personengruppe, mit Radfahrern, mit Autos, mit Joggern und mit anderen Hunden. Außerdem wird das Verhalten des kurzfristig im Verkehr angeleint allein gelassenen Hundes überprüft.

NADAC - Hoopers-Agility

 

 Aktuell nur eine geschlossene Trainingsgemeinschaft - kein Unterricht! 

 

Auf Distanz durch den Parcours – Hoopers Agility ist eine Teamsportart, die sich in den USA aus dem Agility heraus entwickelt hat. Der Unterschied zum herkömmlichen Agility besteht vor allem darin, dass Sie Ihren Hund auf Distanz durch den Parcours lenken. Aus der Entfernung heraus erfolgt die Anleitung durch Körpersprache, Hör- und Sichtzeichen. Der Parcours besteht vor allem aus Bögen (Hoops), kombiniert mit Tunneln, oder auch Tonnen. Die Herausforderung des Hoopers-Agility konzentriert sich ganz auf die Fähigkeit des Hundeführers, seinem Hund im richtigen Augenblick die entsprechenden Richtungswechsel anzuzeigen. Es entsteht eine perfekte Abstimmung zwischen Mensch und Hund auf Distanz. Diese Teamsportart ist eine abwechslungsreiche und spannende Möglichkeit der körperlichen und geistigen Auslastung. Eine Herausforderung bei der Distanzarbeit, Bindung und Impulskontrolle vereint werden.